uw. Der letzte Gegner von Michael Voigt war stärker. Wenige Tage nach seinem 50. Geburtstag ist der Tischtennisspieler des SV Germania Grasdorf Ende August an den Folgen einer schweren Krankheit gestorben.

Ende der 1980er Jahre verschlug der Beruf Michael Voigt aus Wolfsburg in die Region Hannover, wo er in Laatzen mit Frau Andrea sowie den Kindern Nils und Vanessa heimisch wurde. Über den SV Bolzum, TSV Rethen und VfL Grasdorf zog es ihn im vergangenen Sommer zu seine Wurzeln bei der Germania. Auf allen Stationen war Michael Voigt am Tisch ein Kämpfer, der keinen Ball verloren gab, aber vor allem ein vorbildlicher Sportler, für den Fair Play und Kameradschaft Selbstverständlichkeit waren. „Michael war ein toller Mensch“, sagt Mannschaftskamerad Knut Goebel, den seit über 25 Jahren eine enge Freundschaft mit dem Verstorbenen verband: „Familie, Beruf und Tischtennis waren die drei Säulen in seinem Leben.“

Im Herbst 2013 dann die bittere Diagnose. Bewundernswert, wie Michael Voigt mit seinem Schicksal umging. Ich erinnere mich noch gut an unser Telefonat, in dem er mir – damals Kapitän des VfL Grasdorf – mitteilte, dass er in die Klinik müsse und vorerst nicht spielen könne. Von Resignation keine Spur. Im Gegenteil – Michael plante schon seine Rückkehr. Tatsächlich stand er nur fünf Monate später wieder am Tisch und sprühte vor Optimismus. Doch Anfang des Jahres kehrte die Krankheit zurück.

 Die Trauerfeier findet am Freitag (11. September) um 12 Uhr auf dem Friedhof in Rethen statt.

Die alten Säcke mussten ganz schön schwitzen. In der Süllbergha(ö)alle des FC Bennigsen – trat erstmals als Ausrichter auf – war es zwar nicht ganz so warm wie im vergangenen Jahr in Misburg, dennoch floss der Schweiß in Strömen. Da mussten die alten Menschen an ihre Grenzen gehen. Michael Kleber machte das beste, um Kräfte zu sparen – er setzte sich in der Klasse I mit 5:0 Spielen und 15:0 Sätzen im Eiltempo durch und bekam dafür von Seniorenchef Reinhard Otto einen „guten Tropfen“ als verdienten Lohn überreicht. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen holte sich Frank Wulfes (TuS Bothfeld) vor Udo Zlobinski (Germania Grasdorf). Schade: Lokalmatador Christian Meier musste schon nach dem zweiten Spiel verletzt aufgeben. Verbissen und lautstark wurde in Klasse II um den Aufstieg gekämpft. Am Ende waren Ralf Schuseil (Krähenwinkel), Norbert Algaier (Bennigsen) und Fabian Will (Altwarmbüchen) gleichauf. Die Sätze mussten über die genannte Reihenfolge entscheiden. Spannend ging es auch in den anderen Klassen zu, wobei sich die neun Aktiven der Klasse V für den Modus „jeder gegen jeder“ entschieden. Alle Fotos finden sich in der Galerie.

 

Gerade rechtzeitig vor dem großen Sommer ermittelten die Jugend ihre Sieger bei der Regionsrangliste.

Die Endranglisten der Schülerinnen B und C leider mit sehr kleinen Feldern(nur 6 bzw. 7 Starterinnen)“, bemängelte Jugendwart Andreas Brümmer.

 

 

Alle Bilder finden sich in der Galerie.

 

 

Einen starken vierten Platz hat der Tischtennisnachwuchs von Hannover 96 am vergangenen Wochenende bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Schüler im bayrischen Zorneding

Im kleinen Finale unterlagen die „Roten“ dem TTC Seligenstadt mit 2:6. „Schade, Luca Anders/Felix Misera haben zum Auftakt im Doppel bei 2:0 Sätzen und 10:6 vier Matchbälle vergeben, sonst hätte es anders laufen können“, ärgerte sich Trainer Hansi Teille. Seine Enttäuschung war aber schnell verflogen.

„Wir haben gut gespielt. Es war eine tolle Erfahrung für meine Jungs.“ Die hatten mit Siegen über den TTC Wirges (6:0) und TTC Holzhausen (6:2) vorzeitig das Halbfinale sicher. Den Gruppensieg verpassten die 96er trotz „der besten Leistung des Wochenendes“ mit 4:6 gegen Borussia Düsseldorf. Im Halbfinale war der spätere Meister TTC Singen eine Nummer zu groß.

Im nächsten Jahr will Teille mehr. Mika Hartstang, Felix Misera, Bruder Tammo und Dennis Rabaev dürfen noch in der Altersklasse spielen. Mit Alexander Hage (Torpedo Göttingen) und David König (TSV Bemerode) kommen zwei starke Neue dazu. „Dann will ich um den Titel spielen“, so Teille selbstbewusst.


Von links: Felix Misera, Tammo Misera, Mika Hartstang, Luca Anders, Dennis Rabaev, Bertreuerin Jessica Böhm und vorne Trainer Hansi Teille. Foto: Hannover 96.

Für beide war es die Turnierpremiere bei der Regionsrangliste der Herren in Misburg. In einem hochklassigen „Finale“ der Endrunde erkämpfte sich Serdal Ceylan (TSG Ahlten) mit 11:9 im fünften Satz gegen den Seelzer Neuzugang Jan Wassermann den ersten Platz und die Fahrkarte zur Bezirksrangliste. Fast wäre es noch schief gegangen, da er sich abschließend gegen Paolo Mehnert von Hannover 96 über vier Sätze quälen musste, eher Ceylan unter dem verdienten Beifall der Zuschauer auf der Tribüne jubeln durfte.

Ebenfalls in fünf Sätzen holte sich der Ex-Sieger Andre Sauer (Ahlten) gegen Mehnert den dritten Platz. Der war trotzdem die Überraschung des Turniers und ließ unerwartet die Mitfavoriten Thomas Jendrich (Bothfeld), Nil Lohmann (Seelze) und Arnd Ahlbrecht (Germania Grasdorf) hinter sich.

Einen souveränen Favoritensieg gab es bei den Damen für Seraphine Moser vom TuS Seelze, die bei einer 7:0-Bilanz lediglich einen Satz gegen die Zweitplatzierte Laura Lohmann (96) abgab.

Trotz des starken Zuspruchs von 14 Damen blieb die Beteiligung am Wochenende mit 133 Aktiven unter der Erwartung. Auch wegen der enttäuschenden Zahl von lediglich 35 Aktiven am Sonntagvormittag in Klasse V. „Extrem wenig“, kommentierte Stefan Braunroth, der 2. Vorsitzende des TTVRH.

Dabei erfreuten sich die Akteure am Sonntag deutlich besserer Bedingungen als am Sonnabend, als das sommerliche Wetter die Halle nicht nur aufgrund der extrem hohen Luftfeuchtigkeit in eine Sauna verwandelte, die viele der Spieler an ihre körperlichen Grenzen trieb.

Alle Bilder sind in der Galerie online.

Hier der Link zu Ergebnissen (PDF-Datei)

 

Es wurde heiß diskutiert beim 13. Regionstag des Tischtennis-Verbandes Region Hannover. Und das lag nicht nur an den hochsommerlichen Temperaturen im Toto-Lotto-Saal der Akademie des Sports.

Über dreieinhalb Stunden wurde debattiert. Vor allem bei den sechs vorliegenden Anträgen. Die wichtigsten Änderungen: Der Regionspokal bei den Herren wird zunächst als Pilotprojekt für die kommenden beiden Jahre mit Vierer- statt Sechser-Mannschaften gespielt. Lange biss sich die Versammlung auch am Thema „Gravur von Pokalen“ die Zähne aus. Künftig dürfen dort keine Hinweise mehr auf den durchführenden Verein angebracht sein. Dazu soll über den WO-Ausschuss die Änderung auf den Weg gebracht werden, künftig mehr als vier Damen in den Herrenmannschaften zuzulassen. Und - weil der TTVRH finanziell gut aufgestellt ist, wird die Regionsumlage für das laufende Jahr ausgesetzt.

Der schönste Punkt der Jahreshauptversammlung waren wie immer die Ehrungen.

Seit 65 Jahren jagt Alfred Luther (TTC Uetze) schon dem Zelluloidball hinterher. Der bald 83-jährige wurde praktisch für sein „Lebenswerk“ geehrt. An ein Ende seiner Karriere die beim MTV Dedenhausen – damals noch im Kreis Peine – begann, denkt er noch lange nicht. „Ich spiele solange, mich die Füße tragen.“ Funktionär mit großer Leidenschaft ist Heinz Reupke (67), seit über 50 Jahren in diversen Positionen im Vorstand des TTC Arpke tätig.

Für ihre Verdienste um den TTVRH erhielt Christa Schubert (TTSG Wennigsen) einen Blumenstrauß. Obwohl nicht im Vorstand tätig, half sie auch diesmal wieder beim Regionstag mit. Sportlich wurde Richard Hoffmann (Hannover 96) wurde für den Gewinn der Landesmeisterschaft ausgezeichnet.

Mit überwältigender Mehrheit sprachen die 89 Delegierten der Vereine dem Vorstand um „Chef“ Dieter Jopp für zwei weitere Jahre ihr Vertrauen aus. Mit einer Änderung. Nach vier Jahren stellte Breitensportobmann Frank Staske (Schwalbe Döhren) sein Amt zur Verfügung. „Du hast neue Strukturen im Seniorenbereich geschaffen“, dankte Vorsitzender Dieter Jopp für die geleistete Arbeit. Das sage und schreibe 26 Jahre für den FC Schwalbe Döhren. Dafür hatte Jopp ein Präsent parat. Nachfolger Staskes ist Reinhard Otto vom Badenstedter SC. Als wichtiger Mitarbeiter im Seniorenausschuss eine gute Wahl. Die zuletzt vakante Position des Kreisschiedsrichterobmanns übernimmt Bernd Reinecke (SG Misburg).

Neue Kassenprüfer sind die Ex-Vorsitzende Bärbel Heidemann (Schneeren), Torsten Hacke (Uetze) und Damian Czop (Haimar-Dolgen).

Sportwart Matthias Beermann berichtete übrigens noch über seinen Besuch in Israel. Die Region Unter Galiläa möchte ihre Partnerschaft mit der Region Hannover auch auf das Tischtennis ausweiten. Für Anfragen und Informationen steht Beermann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

Der TSV Langreder hat an diesem Wochenende erstmals die Qualifikation zur Regionsrangliste ausgerichtet. Die Organisation des Teams um Sportwart Harald Fiedler verdient eine 1 mit Sternchen.

Der Zeitplan lief fast reibungslos und das Angebot der Kantine hatte für jeden etwas dabei.

Ein echter Leckerbissen war auch das „Hemminger“ Finale der B-Schüler, wo Jonte Leonhardt gegen Paul Gottschlich schon mit 2:0 Sätzen in Führung lag,

dann aber ein hochklassiges Finale nach drei vergebenen Matchbällen mit 15:17, 8:11 und 9:11 verlor. Alle weiteren Ergebnisse folgen, die Bilder des Wochenendes sind bereits in der Galerie online.

(uw). Es gibt Momente, da wird der Sport zur Nebensache. Beim Endspieltag des Regionspokals in Berenbostel herrschte eine fantastische Atmosphäre in der Halle. Begeistert beklatschten die zahlreichen Fans der Clubs auf der Tribüne jeden Ballwechsel.

In der dritten Spielrunde am Nachmittag brachten am Nachmittag vor allem das Finale der Offenen Klasse zwischen den Bezirksoberligisten Hannover 96 II und TuS Gümmer sowie die Partie TSV Langreder – Concordia Alvesrode (2. Bezirksklasse) die Zuschauer zum Kochen.

Die Stimmung fand jedoch ein jähes Ende: Im Finale der 2. Kreisklasse zwischen Langreder II und dem TTC Vinnhorst ereignete sich ein tragischer Unglücksfall. Ein Spieler aus Langreder brach während des Spiels zusammen. An Tischtennis war danach nicht mehr zu denken und die Veranstaltung wurde abgebrochen.

Positiv: Nach Aussagen eines Sprechers des TSV Langreder soll sich der Betroffene auf dem Weg der Besserung befinden.

Während Langreder II das abgebrochene Spiel nicht wiederaufnehmen wird, sollen die anderen nicht beendeten Partien laut Pokalleiter Reinhard Heinze auf Absprache der Vereine bis zum 30. Juni beendet werden.

Zuvor wurde überall verbissen gekämpft und gejubelt. Ein Highlight war am Morgen das Spiel bei den Jungen Offen, wo sich der TSV Bemerode überraschende gegen den großen Favoriten Arminia Hannover durchsetzte. Arminia führte zwar mit 2:1, dann verfinsterte sich die Miene von Trainer Jens Wiegmann aber zusehends. Für Bemerode wurde der kurzfristig als Ersatz eingesprungene Victor Anmann mit zwei Einzelsiegen zum Matchwinner.

Eine tolle Arbeit leistete in bewährter Manier wieder die Helfer vom TK Berenbostel. Erstmals in schicken Orangen T-Shirts für jeden Spieler zu erkennen.

Alle Fotos sind in der Galerie online.