Sportwart Kai Beermann hatte bei der letzten Siegerehrung des Tages nur lobende Worte für den Ausrichter TK Berenbostel: „Ihr seid wieder ein perfekter Gastgeber gewesen und wir kommen gerne im kommenden Jahr wieder.“ Organisation, Kantine, und Spielbedingungen – es blieben kaum Wünsche offen.

Auch sportlich ging es zur Sache: Der Höhepunkt war das Duell in der 1. Bezirksklasse zwischen Titelverteidiger TSG Ahlten II und Germania Grasdorf. Fast drei Stunden voller Dramatik und hochklassiger Ballwechsel rissen die Fans von den Sitzen. Am Ende waren es buchstäblich Millimeter, die en 6:4-Sieg für Germania entschieden. Marvin Künzel verwandelte im letzten Einzel mit einem Netzroller den Matchball zum 11:8 im fünften Satz gegen Achim Beck. „Wir hatten heute den Papst in der Tasche“, gab Sportwart Michael Behrens zu.

Etwas schade: Für die Zuschauer war am Ende nicht klar, wer beim möglichen 5:5 – im Falle eines Sieges von Beck - die Nase vorn gehabt hätte. Was beide Seiten zu dieserm Zeitpunkt nicht wussten: Bereits der fünfte Punktgewinn des Grasdorfers im fünften Satz hätte den Germanen wegen der besseren Bälle gereicht. Trotzdem waren sich Behrens und TSG-Sprecher Jan Wessels waren hinterher einig: „Im Finale muss es bei 5:5 in jedem Fall ein Schlussdoppel geben.“

Entspannt ging der Nachwuchs am Morgen mit dieser Thematik um. Gleich zweimal triumphierte der TSV Barsinghausen. „Der Lohn für die gute Arbeit, die dort derzeit geleistet wird“, lobte Jugendwart Andreas Brümmer. Bemerkenswert: Noch am Tag zuvor waren die TSV-Jungen bei der Landesmannschafsmeisterschaft der A-Schüler in Wissingen am Start, wo man Platz drei holte.

Eine „Vereinsmeisterschaft“ des SV Arminia sahen die Zuschauer in der Offenen Klasse der Jungen. Apropos Zuschauer: Der Besuch war nicht so gut, wie in den Vorjahren. Aber vielleicht war es auch einfach zu warm…

 

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